Musikdruck 
Gesangbuch für die Oberstufe der Volksschule, für Sing- und Sekundarschulen / im Auftrage der kantonalen st. gallisch-appenzellischen Sekundarlehrerkonferenz herausgegeben von Sebastian Rüst, Reallehrer in Gossau
(Kanton St. Gallen)
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8 3. Versetzungszeichen.

1. Ein Kreuz (H) vor einer Note erhöht sie um einehalbe Stufe. Man hängt dann dem Notennamen die Silbe „is"an; es wird o ---- ois, ä — äis, s — eis rc.

2. Das Doppelkreuz (x) erhöht um zwei halbe Stufen,der Notenname bekommt die Silbe „Isis"; k---kisis, g-----Zisis rc.

3. Das Be (f>) erniedrigt den Ton, vor dem es steht, umeine halbe Stufe. Sein Name erhält dann die Nachsilbe es;e — ees, ä — äes rc., aber a — as, b ----- b. s — es (nicht ses!)

4. Das Doppel-Be (f>f>) erniedrigt eine Note um zwei halbeStufen; der Notenname bekommt die Silbe esss, also o —eeses,ä ----- «loses, e — sses rc., aber a ---- asas, k — bssss (nicht bb!)

5. Das Auflösungszeichen (h) setzt den Ton wieder inseine ursprüngliche Lage.

Bedeutung einiger Abkürzungen in der Notenschrift.

von Anfang; ^ ^

s

-Wieder-

holung zwischen den Zeichen;

54_

! ----- Wieder-

54 clal 8egno

holung des Vorhergehenden vom Zeichen (54) an; - 1

— Formats (Ruhezcichen) über einer Note oder Pause bedeuteteine Verlängerung derselben um ungefähr das Doppelte ihresWertes.

8 4. Takt.

Senkrechte Striche durch das Notensystem teilen die Musik-stücke in Takte, deren aufeinanderfolgende Notenzeitwerte zu-sammen dieselbe Summe ergeben, die am Anfang des Musik-stückes angegeben wird. Man unterscheidet