Musikdruck 
Gesangbuch für die Oberstufe der Volksschule, für Sing- und Sekundarschulen / im Auftrage der kantonalen st. gallisch-appenzellischen Sekundarlehrerkonferenz herausgegeben von Sebastian Rüst, Reallehrer in Gossau
(Kanton St. Gallen)
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1. einfache Taktarten:

a) gerade: ^ oder Lllabrevs, d. h. alla breve

moäo buttere (auf kurze Art schlagen,nämlich 2/2 statt2 /,-Takt;

d) ungerade: »/«-Takt.

2. Zusammengesetzte Taktarten:

a) gerade: ^-Takt (6);

b) ungerade: «/§-, «g-, «/z-, ^/^Takt.

In den geraden Taktarten ist je das erste von zwei Takt-gliedern betont, also im vierteiligen je das erste und dritte, inden ungeraden Taktarten je das erste von dreien, also das1., 4., 7., 10. Taktglied. Die stärkste Betonung fällt auf daserste Glied.

Wenn eine Note, die in der Regel sich in zwei Teile teilt,in derselben Zeit sich in drei Teile zerlegt, so entsteht die Triole:

Wenn die Zählzeit in die Notendauer fällt, entsteht dieSynkope.

Z 5. Tempo (Zeitmaß).

Das Zeitmaß wird am Anfang eines Musikstückes bezeichnetdurch deutsche oder italienische Ausdrücke, z. B. Krave, schwer;ll,srgo, breit; I,ento, langsam; ^ckagio, behaglich; Lnäunts, gehend;Llocksrato, gemäßigt; ^.llexro, hurtig, munter; Vivace, lebhaft;kresto, schnell; krestissimo, sehr schnell, rc. Rituräanäo, rits-nuto, rallentülläo bedeuten ein zögerndes Zurückhalten, tsmpo