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Die Freiherren von Bussnang und von Griessenberg / von Placid Bütler
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Die Freiherren von Bußnang und von Grießenberg.

Anmerkungen zu Kuchimeister und Zeller-Werdmüller a. a. O. nehmen an,es handle sich Ln den Urkunden von ca. 12651324 stets um den nämlichenHeinrich von Grießenberg. Ich glaube aber, daß da zwei Generationen aus-einanderzuhalten sind, und zwar aus folgenden Gründen: 1. Der NameHeinrichs von Grießenberg steht in den Urkunden von 1265 bis 26. April1282 ohne das EpithetonRitter , sodann am 23. September 1282 und6. Februar 1284 als Ritter, aber hierauf von 12851294 ohneRitter ,und zwar auch in Urkunden, wo die Unterscheidung offenbar genau durch-geführt worden ist, endlich von 1296 an wieder als Ritter. 2. Es ist nichtwahrscheinlich, daß ein und derselbe Mann zirka 60 Jahre lang handelndin den Urkunden erscheine, dessen Gattin ihn um mehrere Jahre überlebte;der Schwiegervater starb 1310, ein Schwager lebte noch 1350, und die eigeneTochter starb um 1372. Gegen meine Annahme spricht allerdings der Um-stand, daß von 12821322 stets das gleiche Siegel benützt worden ist; dieVererbung der Siegelstempel, ihr Übergang vom Vater auf den Sohn, waraber besonders in den Kreisen der weltlichen Edelleute nichts Ungewöhn-liches (siehe Meister, Grundriß der Geschichtswissenschaft, Band 1 Abtei-lung 4, Sphragistik, S. 36).

Lütold von Grießenberg, nachgewiesen von 1284 bis 4. März 1322:Beilagen Nr. 4 und 6. St. G. U-B. III S. 291, 322, 323, 388, 450. LichnowskyIII Reg. Nr. 298. Geschichtsfreund der V Orte, 3,243 f. C-R. II Nr. 3725,3728, Fürstenberg. U-B. 2,67. Brandi, Quellen und Forschungen zur Ge-schichte der Abtei Reichenau 2, 122. Als Sohn Albrechts nachgewiesenGeschfr. 3, 243 f. und Beilage Nr. 6. Sein Siegel siehe Beilage Nr. 5.

Heinrich (IV.) von Grießenberg, nachgewiesen von 12851324:St. G. U-B. III S. 253, 276, 277, 279, 281, 286, 322, 323, 343, 388, 448,450, 469f., 846, 847, 848, IV S. 1026, 1045. C-R. II Nr. 3181, 3725, 3728.Cod. Salemitanus III S. 87f. (mit Siegelbeschreibung). Zürcher U-B. VIIIS. 61 (mit Siegelbeschreibung), 250, 275, IX 402, X 138, 185. Pupikofer I,Beilage Nr. 19 auf Seite 34 und Nr. 25 auf S. 43. Mohr, Cod. dipl. Raetiae IINr. 67. Blumer, Urkunden zur Geschichte von Glarus 1, 133. Thommen,Urkunden 1,107. Argovia 5,22 und 18,66. Fontes rer. Bernensium IV S. 554,556, 557, 558, 571 (mit Siegelbeschreibung), V S. 257, 276, 285, 310. Lich-nowsky III Regesten Nr. 298, 626, 639. Regesten von Tobel Nr. 23. Maag,Habsburger Urbar, Quellen XV (2) 1 S. 325. Geschichtsfreund der V Orte3, 243f., 27, 309 f. Riezler, Fürstenberg. U-B. 2,67. Neujahrsblatt Winter­ thur 1897/98 und 1899/1900. Unten Beilagen 7 und 8. Brandi a. a. O. 2, 122.Tschudi 1, 47. Kopp, Geschichte IV (1) S. 47, 57, 477, IV (2) S. 453, 493.Urkunden I S. 106, 107, 128ff. Eidg. Abschiede I S. 244, 246f., 248ff., 251 f.Die Behauptung, daß der Abt von Einsiedeln und der Grießenberger u. a.den Herzog Leopold 1315 von einer Verständigung mit den Waldstätten ab-