Die Freiherren von Bußnang und von Grießenberg. 57
gehalten hätten (siehe Oechsli, Die Anfänge, S. 347 u. Reg. Nr. 551) wirdbestritten von Odilo Ringholz, Gesch. des Stiftes Einsiedeln 1,178. Zellera. a. O., S. 9—13. Kuchimeister mit den Anmerkungen des HerausgebersS. 189, 224, 228, 311. — Meyer von Knonau, Die Beziehungen des Gottes-hauses St. Gallen zu den Königen Rudolf und Albrecht, im Jahrbuch fürSchweizerische Geschichte Bd. 7 (1882). Man vergleiche damit Büchel,Graf Wilhelm v. Montfort-Feldkirch, Abt von St. Gallen , im 14. Jahrbuchdes Historischen Vereins für das Fürstentum Liechtenstein (1914)! DerVerfasser kennt weder die eben genannte Arbeit Meyers von Knonau imJahrbuch, noch dessen kommentierte Ausgabe der Casus, noch Krüger unddie übrige einschlägige neuere Literatur, und so macht sein Aufsatz denEindruck, als wäre er 30 Jahre vor statt nach den Arbeiten Meyers vonKnonau erschienen. — Das Siegel Heinrichs IV. ist stets das gleiche undentspricht dem Heinrichs III. (siehe oben). Es ist abgebildet in den „Siegel-abbildungen zum Zürcher Urkundenbuch“, Lief. VIII Nr. 9.
Heinrich (V.) von Grießenberg, Sohn Heinrichs IV., 1313: St. G.U-B. 3,388; als Kirchherr zu Bußnang 1316: C-R. II Nr. 3725 (das „patruusmeus“ bedeutet hier nicht Vaterbruder), 3728. Kein Siegel.
Adelheid von Grießenberg, Tochter Lütolds, naohgewisen von 1324bis 1371: St. G. U-B. III S. 450, 513, IV S. 13f., 87, 127, 1104. — C-R. IINr. 4145, 4254, 4309. Fürstenberg. U-B. II S. 153, 158f., 221ff., 228f., 245,250f., 276, 277, 279, 293, III S. 163, VII S. 385, 424, 432. Unten BeilagenNr. 7 und 8. Riezler, Geschichte des fürstlichen Hauses Fürstenberg 283,292. Fontes rerum Bernensium 8, 478. Neujahrsblatt Winterthur 1897/98,S. 4L M. G. H. Necrol. 1, 449. Zeller-Werdmüller a. a. O., S. 13—17. Adel-heid hinterließ aus ihrer ersten Ehe nicht 2 Söhne, Diethelm und Walthervon Hohenklingen, wie Zeller schreibt, sondern bloß einen Sohn, der Diet-helm Walther (Urk. 1361, St. G. U-B. 4,13) oder Walther Diethelm (Urk. 1372,St. G. U-B. 4,127) hieß. Die zwei Siegel Adelheids sind beschrieben in ZellerS. 17. Siehe auch Fürstenbergisches U-B. 2,203f.
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Nicht einzureihen ist ein Heinrich von Bußnang ; er kommt einzigin einer Urkunde vom Jahre 1309 vor (Pupikofer I Beilage Nr. 31 Seite 49,Original im Thurgauischen Kantonsarchiv zu Frauenfeld , Meersburg XXVII1), als er im Verein mit seinem Vetter Konrad (II.) Güter zu Weinfelden verkaufte. Das Siegel ist rund, 39 mm, der Schild 20/24 mm, Spitze undSparren des Wappens erhaben und schraffiert, Umschrift: * S. HAINRICI.NOBILIS . DE . BVSSENAG. Da sonst der Name Heinrich in der Buß-nanger Linie seit der Spaltung der Dynastie nicht mehr vorkommt, darfvielleicht angenommen werden, daß es sich da ganz einfach um Heinrich IV.