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Peter Kappeler : eine Convertitengeschichte aus der Zeit der Landvogtei 1663 und 1664 / von J.J. Wälli
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und Pflicht dahin, den mehreren löblichen re-gierenden Orten schuldigen Gehorsam zuleisten."

Ueber die damalige Stimmung in Frauenfeld berichtet Dekan Lavater in Gachnang am 10. Sep-tember an alt Landvogt Hirzel, die Kappelersacheverursache dort große Sorgen. Die Papisten ver-sehen sich, besonders im Schloß, mit Gassen-steinen u. a. Man fürchte dort für die dreiMüller, den Schultheiß und die Vormünder derKinder, denen die fünf Orte ein Schicksal bereiten könnten wie dem Kilian Kesselring . Auchvon Untervogt Toggenburger in Marthalen ging.an demselben 10. September der Bericht ein, manbereite sich auf einen Kriegsausbruch. Rheinau flöchne Wein und anderes über die Grenze. Be-unruhigend lautete auch ein Schreiben des VogtesSigmund Spöndli in Wädenswil, Einsiedeln ver-sehe sich mit Pulver und Blei, über Brunnensei Pulver nach Schwyz und Zug geführt worden,und in Schwyz beteuern und schwören sie, wennKappelers Weib nicht zurückkehre und die Kindernicht wiedergebracht werden, müssen wir sie odersie uns zu tot schlagen. Auch äußert er die Be-fürchtung, daß die bevorstehende Ueberführungeines Heiligen von Einsiedeln nach der Ufenauzu einem Ueberfall benützt werden möchte. NachRheinau sandte dann Zürich den Herrn Escherin Berg , der am 13. September berichtet, daß