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Peter Kappeler : eine Convertitengeschichte aus der Zeit der Landvogtei 1663 und 1664 / von J.J. Wälli
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Neue Flucht der Frau.

Am 16./26. September berichtet LandvogtEhrler an alt Landvogt Arnolo, daß am 15. n. st.die Frau Kappelers, während dieser abwesendwar, mit ihren vier Kindernund was sie er-raffen mögen", fortgezogen.Wohin sie sei, stehtzu erwarten", war also dem Landvogt unbekannt.Näheres erfahren wir aus einem Schreiben desVogtes von Hegi, wohin die Frau sich gewandt,an alt Landvogt Nahn auf Kyburg. Er berichtet,wie die Frau am Donnerstag (16.) nachts inbetrübtem Zustande mit den vier Kindern zu ihmgekommen und ihn um Herberge angefleht, waser nicht abschlagen konnte. Er fürchtet aber An-gelegenheiten, weil die Frauwährend der Tru-beln etwas von ihren eigenen Sachen geflöchnet",weshalb der Mann der Obrigkeit nachlaufenmöchte. Sie wähle lieber alles Elend, als daßsie dem Mann ehelich beiwohne.Ich müßtemanchen Bogen überschreiben, wann ich wolltedas Elend und den Jammer darin fassen, so siewährend der Zeit von dem Buben erlitten."Landvogt Nahn sandte das Schreiben an die Re-gierung,damit sie den Sachen mit reifem Rathbegegne."

In einer Beilage sind die Ursachen genannt,welche die Frau zu diesem Schritte bewogen.1. Die Bedrohung und Hinwegweisung durch denMann. Sie habe doch nichts mehr da zu for-