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Generalbericht / herausgegeben von der Ausstellungsdirektion [der] VII. Schweiz. Ausstellung für Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Gartenbau vom 18.-27. September 1903 in Frauenfeld
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Doppelwinde, welche von einem Manne allein bedient werden kann;ebenso führte die nämliche Verwaltung zur Beibringung des Stamm-holzes ab besamten Schlagflächen einen ganz niedrigen, zwei-räderigen Wagen (Rolli) vor, welcher bei allfälligem Umkippen dieZugtiere nicht beschädigt, und mit Leichtigkeit wieder aufgerichtetwerden kann.

Die Grundlage einer rationellen Forstbenutzung bildet ein zweck-mäßiges Netz guter, jederzeit leicht fahrbarer Wege. Herr Forst-verwalter Oertli zeigte an Hand eines wohldurchdachten, fleißigausgearbeiteten Wegprojektes, wie die Gemeindewaldungen Grenchensam Weißenstein nun neu erschlossen werden sollen. Das umfang-reiche Projekt verdankt seine Entstehung und Ausführung zweifellosdem neuen eidgenössischen Forstgesetz, welches derartige Werke nunsubventioniert.

Im Gebirge, wo die Hänge höher und die Entfernungen größerwerden, sind Drahtseil- und Drahtriesen an die Stelle der Abfuhr-wege getreten. Herr Forstinspektor Freuler in Lugano hat in einerlängeren Abhandlung die verschiedenen Arten und Entwicklungs-stadien des Holztransportes im Tessin anschaulich geschildert unddieselben mit Zeichnungen und Abbildungen belegt. (Auf eine Be-urteilung dieser Arbeit hat der Aussteller ausdrücklich verzichtet.)

Die neuesten, mannigfaltigen Transporteinrichtungen in Modellen,Beschreibungen, in Reliefs und photographischen Bildern haben imbesonderen zur Ausstellung gebracht: Oehler & Cie. in Aarau , 1 Ge-leise-Waldbahn mit speziellen Transportwagen; die Stadtforstver-waltung Zürich mit einer Holzriese für schwächere Brennholz-Sortimentemit automatischer Ausweichung für auf- und abwärtsgleitende Wagen;das Forstdepartement Tessin mit der großen Drahtseilriese im Ponti-ronetal, und endlich das Oberforstamt Zürich mit Photographien vonDrahtseilriesen und passenden Waldhütten.

V. Forstprodukte.

Schöne Rohprodukte sandte das kantonale Forstinspektorat Grau-bünden in Berghölzern, umfassend Fichte, Lärche, Arve , Föhre undBergkiefer. Von diesen ist besonders eine Fichte mit 51 m Länge,14,6 bezw. 16,4 m s Schaftinhalt und einem Alter von nur 204 Jahrenhervorzuheben. Dieselbe stammte von Zerneus bei Klosters und erregte