Unsere Konversationssprache.
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fremde Frau auch in meiner Heimat zu Hause sei, wennsie dieselbe auch noch nie gesehen hatte, und es rührte mich,wahrzunehmen, mit welcher Freude und mit welch teilnehmen-dem Interesse sie auch die geringfügigste meiner Mitteilungenauffaßte. Unsere Konversation war freilich mit ziemlichenSchwierigkeiten verbunden; Frau Z. spricht nur malayischund holländisch; mein Sprachvorrat in diesen beiden Zungenwar aber so minim, daß ich damit lange nicht auskam undHerr Z. oft als Dolmetsch funktionieren mußte. Da er abertagsüber im Geschäftsquartier sich aufhielt, mußten wir zweiübrigen uns eben doch allein behelfen, und ich denke jetzt nochmit großem Vergnügen namentlich an die Mittagstafel undunser über Tisch gesprochenes Kauderwelsch; was an Ver-ständlichkeit fehlte, wurde durch lebhafte Gesten, mit Kopf,Armen und Beinen, und ein wahres Fenerruferpathos ersetzt;wollte das Verständnis trotz dem größten Fortissimo oft dochnicht kommen, so schritten wir ruhig zur Tagesordnung, d. h.aßen unverdrossen weiter, und unterdessen ging uns oft nach-träglich noch ein Lichtlein auf.
Nachdem ich mit meinen ersten Nachrichten aus demengern und wettern Vaterlande zu Ende war, besah ich mirmit Herrn Z. den zum Haus gehörigen Garten, der einenkleinen Wald von Kokosnußpalmen darstellt und aus zweiSeiten mit niedrigen Gebäulichkeiten eingerahmt und gegendie Nachbarschaft abgeschlossen ist. Dieselben stehen mit demWohnhaus durch gedeckte Hallen in Verbindung und bildenmit ihm ein Hufeisen. Sie enthalten die Küche, das Bade-zimmer, die Stallungen und die Wohnungen der verschiedenenAngestellten (Kutscher , Hausdiener, Köchin, Kammermädchen rc.)und ihrer Familien. Neben zwei zierlichen javanischen Pferdenhockten auf der Krippe zwei Affen und ließen melancholischihre langen Schwänze senkrecht zur Erde hangen; des einen