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Gesättigt von den Eindrücken des Tages und nieder-geschlagen durch die Bilder, welche mir die Krone derSchöpfung in so gräßlicher, wahnsinnig verzerrter Art ge-zeigt, trat ich an der Seite meines gastfreundlichen Führersden Heimweg an. Am wolkenlosen Himmel glänzte der Voll-mond; eine erfrischende Seebrise wehte und bewegte diemächtigen Kronen der die Straße begleitenden Waringin-bünme in geheimnisvollem Rauschen; herrliche Blumendüftewehten uns mit jedem Luftzug an; aber mitten in diesemParadiese konnte ich doch der Hölle nicht vergessen, die icheben gesehen und die der Mensch mit seinen Lastern geschaffenhat. Stumm und nachdenklich pilgerten wir nach Kebon-Siri zurück, und in tiefem Schlafe vergaß ich bald die Prachtund das Elend dieser Welt.
VIII.
Nach Buitenzorg . — Reisbau und Reisdiebe. — Bezopfte Reisegesellschaft. —Bambu-Dörser. — Uurua oaallau tu an Illueu. — Orchideen. — Botanischer Garten.— Viotoria roßt». — überall Lvlltxsuootoo. — Eine ärztliche Konsultation mitSchwierigkeiten. — Grausamkeit der Atschinesen. — Siesta. — Hiddigeigei in denTropen. — Kinderszenen. — Gewitter. — Ein unheimlicher Konkneipant. — NachDjandjoer.
Auf die bunten Eindrücke, die ich in Batavia dicht-gedrängt in mich aufgenommen hatte, auf das rastlose Getriebeder Menschen, den vielgestaltigen Kampf ums Dasein, denZivilisierte und Nichtzivilisierte dort miteinander kämpfen,verlangte ich sehnlichst nach der erhabenen Ruhe und Stilleder Natur. Ich fühlte ein wahres Heimweh nach dem Urwald,der ja — wie unsere Berge — gewiß vom Menschen undseiner Qual nichts zu erzählen wissen konnte. So schnürteich denn mein Bündel und reiste Montag den 16. Juli