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Geschichte der deutschen Literatur in der Schweiz / von Jakob Baechtold
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Die neue Zeit.

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<>. Die neue Heit.

S. 447. Die Stelle von Johannes Grob steht in dessen Tren-gemeintemEidgenöss, Aufwecker (1669).

S. 449. Im Anhang zu SimlerS Gedichte» (1686) S. 43 und 74 zwei Lob-gedichte auf Joh. Rud. Schmid, Mitglied der fruchtbringenden Gesellschaft, und aufJoh. Ulrich Bnchofcn (s. u. S. 143), Mitglied der dcutschgcsinnten Genossen-schaft. Ueber Hans Rudolf Schmid von Schwarzenhorn (15901667) vgl. Fr.Zicgler, Gcsch. der Stadt Stein a. Rh. (1862) S. 93 sf. Die bei der Beisetzungin der Schottenkirche zu Wien von Florentius Schilling gehaltene Ehrenpredigtauf Schmid hebt unter andern löblichen Gaben dessen Beredsamkeit undschönealt hochdeutsche Sprache insonderheit in der Poesie" hervor, mit welcher er einevon Schilling herausgegebene Sammlung von Leichcnpredigtcn:Bittersüß" oderJe länger, je lieber" geziert habe.

Joh. Heinrich Ott, geb. 1617 zu Wetzikon , bereiste mit dem OrientalisteilHottinger Frankreich und Holland , wurde 1641 Pfarrer zu Zumikon , später zuDictlikon, 1651 Professor der Eloquenz in Zürich , 1655 Lehrer des Hebräischen und nachher der Uirchengeschichte. Starb 1662. Vgl. Geschichte der Wasserkirchc4, 73 (Neujahrsblatt der Stadtbibl. Zürich 1845); autobiographische Notizenhandschr. in den Xet. Koclemast. 12, 308^ der Züricher Stadtbibl.

S. 451. Hans Rudolf Rebmann:Eilt Nenw, Lustig, Ernsthafft, PoetischGastmal, vnd Gespräch zweyer Bergen, In der Löblichen Eydgnoßschafft, und imBerner Gebiet gelegen: Reinlich deß Niesend vnd Stockhorns, als zweyer alterNachbaren u. s. iv. Sonetten weiß gestellt durch H. Hans Rudolph Näbmann,Dieiwren deß Worts Gottes. Getrnckt zu Bern bey Johann le Preux. ImJahr, 1606." Die Vorrede ist von Muri bei Bern II. April 1605 datiert. Eineweitere Nusg., vermehrt und verbessert durch seinen Sohn Valentin, Pfarrer zuSpiez , von 1620. (Eine Ausg. von 1605, wie Hallers Bibliothek 1, 1444 be-hauptet, existiert nicht.) Vgl. auch meine Ausg. der Stretlinger Chronik S. XXXVI f.;Basier Beiträge 10, 360 ; Gustav Pcyer, Geschichte des Reifens in der Schweiz (1685) S. 38 ff. An das Sonett erinnern bloß häufig, jedoch nicht regelmäßigwiederkehrende Absätze von 14 Versen, aber ohne die Reimstcllung des Sonetts.H. Welti, Geschichte des Sonettes (1884) S. 65. Erdmann Ncumeister in s.8peeimon üissertationis liistorieo-eritiono üo poetio xermamois xiraeoipulv(1706) S. 84 urteilt von demGastmahl":lZuas kamen spulas vix erecli-üerimus all palatnin köre «lelieakiorum tiospitnm sen poetarnm."

Ueber die Stockhornbeschrcibunge» von llikcllicnn (Joh. Müller von Rhelliko»14731542) und Aretius (geb. um 1505 in Bättcrkinden, Lehrer der Gottes-gelchrtheit in Marburg und Bern , gest. 1574) vgl. Hallers Bibl. I, 1443, 1442.

S. 452. I. I. Breitinger:Eines rewenden vnd sterbenden SündersSchwanengsang." Zürich 1618. (Nicht bar on Arbeit sist der) Sieg, Hierin ichmeinen Namen gib.")