99
Bekannt und verbreitet sind seine Plakate, zuletzt die Plakatreihefür den Verkehrsverein Davos , die J. E. Wolfensberger ausführte.
Werke in öffentlichem Besitz:
Basel , Kunsthalle, „Fons laetiiiae" (Pastell, 1908); 1 Tuschzeichnung.Basel, Oeffentlidie Kunstsammlung, „Blick von der Famsburg" (Oel ),erworben 1912; „Rhein bei Laufenburg " (Aquarell, erworben1905); „Frühlingslandschaft" (Pastell, Geschenk 1915); Litho-graphien.
Bern, Gebäude der Bundesverwaltung, „Engel und Hirten" (Oel , er-worben 1917 vom Bund).
La Chaux-de-Fonds, Musäe des Beaux-Arts, „Die Danalden" (Oel ,erworben 1912 vom Bund).
Le Locle, Musee des Beaux-Arts, „Im Rheinbett bei Laufenburg" (Oel ,erworben 1907).
Schaffhausen , Kunstsammlung im Imthumeum, „Der Nachtwächter"(Oel , erworben 1904).
Die Kupferstichkabinette von Basel (30 Lithographien), St. Gallen ,Neudiaiel und Zürich besitzen graphische Blätter des Künstlers.
Marent, Franz am>. s 7
Geboren 1895 in Basel . Nach Besuch der unteren Real-schule machte Marent eine zweijährige Lehrzeit als Dessinateurin einer Basler Seidenbandfabrik und besuchte hierauf dieAllgemeine Gewerbeschule in Basel . Dann folgte bis zumSommer 1914 eine praktische Tätigkeit in einer Tapetenfabrik.1915 bis 1917 war Marent Schüler der Kunstklasse vonArnold Fiechter und Albrecht Mayer in Basel . Nach dieserZeit begann seine selbständige künstlerische Tätigkeit. SeinStoffgebiet umfasst den Akt, die Landschaft, das Porträt unddie figürliche Komposition. Zuletzt befasste er sich mit derPlastik und gedachte auf diesem Gebiete weiterzuarbeiten, alsihn im Januar 1918 eine im Militärdienst zugezogene Lungen-tuberkulose krank darniederlegte. Seit dem September 1918liegt Marent im Lungensanatorium Allerheiligen (Kt. Solothurn ).
Werke in öffentlichem Besitz: