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1912 selbständig machen konnte. 1913 machte er eine mehr-wöchige Studienreise nach Oberitalien und Florenz . Urechtat sich erfolgreich als Plakatzeichner und Illustrationsgraphikerhervor, ist aber auch frei künstlerisch tätig. Er lebt in Binningen bei Basel. Seine Lithographie „Aspasia " gelangte durch dieFirma, die sie dem Künstler bestellte, in die meisten schwei-zerischen Kunstsammlungen.
Geboren 1876 in Genf. Schüler von B. Menn und B. Bod-mer. Bei Alfred Martin an der Ecole des Arts Industriels er-lernte Vallet während dreieinhalb Jahren den Holzschnitt.Nachdem er eine Zeitlang ausschliesslich die Radierung undden Holzschnitt gepflegt hatte, ging er auch zur Malerei über.1897-99 hielt er sich längere Zeit im Dauphine auf undmalte Motive aus dem Bauernleben. Von 1901 an unternahmVallet fast jedes Jahr eine grössere Studienreise, so 1904 nachdeutschen Städten, 1905 nach Paris und Italien . Von 1908an setzen die längeren Studienaufenthalte im Wallis ein undvon 1911 an liess er sich mit seiner Frau, der 1917 ver-storbenen Genfer Malerin Marguerit Gilliard in Saviese nieder.Zur Zeit lebt der Künstler in Cartigny bei Genf .
Vallet hat als Maler und Graphiker hohe Auszeichnungenerhalten: 1913 an der Internationalen Ausstellung in München die grosse goldene Medaille und 1914 an der internationalengraphischen Ausstellung in Leipzig die sächsische silberneStaatsmedaille. Wer sich über sein Oeuvre zuverlässig orien-tieren will, greift zu Hans Gräbers 1917 in Basel erschienenenWerk.
Werke in öffentlichem Besitz:
Basel, Kunsthalle, „Die Gartenlaube " (Tempera, erworben 1908).
St. Gail en,Kun$tmuseum, „Selbstbildnis 1913".
Genfcve, Mus6e, „Vieux pressoir", „Bonheur rustique".
Le Lode, Mus6e des Beaux-Arts, „Bücheron“ (Oel , erworben 1907),
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