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werden, und hatte im Winter 1914 sein erstes Atelier in Basel .Zschokke sagt von sich: .Da ich überzeugt bin, dass es einenkünstlerischen Unterricht nicht gibt im Sinne eines Erlernensder Ausdrucksmittel, habe ich wissentlich einen Lehrer ver-mieden. Ich bin überzeugt, dass nur das mit dem NamenKunst belegt werden darf, was aus einer gefühlsmässigenNotwendigkeit heraus entstanden ist, und der Grad der Ge-staltung hängt nur von der Grösse der gestaltlichen Kraft ab*.
1915-17 war Zschokke je ein Vierteljahr abwechslungs-weise im Militärdienst und in Zürich . Seine abstrakt aus-sehenden Arbeiten sind 1916 dort entstanden. Jetzt lebt erin Basel und in Ascona . Mit seinem .Selbstbildnis* 1918trat er zum erstenmal an die Oeffentlichkeit.
Zubier, Albert Abb. S. 44
Geboren 1880 in Mägenwil (Kt. Aargau ). Nach Erlernungdes Schlosserhandwerks besuchte er von 1896 bis 1899 die Kunst-gewerbeschule in Zürich. Seine Studien setzte er bei HermannGattiker in Rüschlikon fort. Das Wintersemester 1900/1brachte er an der Stuttgarter Kunstakademie zu, 1901/2 und1902/3 arbeitete er an der Grassetschule in Paris . Im Frühjahr1904 wurde Zubier kurze Zeit Lehrer an der StadlerschenPrivatkunstschule im ehemaligen Boeddinatelier in Zürich . ImHerbst dieses Jahres zog er nach Rom , wo er zwei Jahre blieb.Seit dem Herbst 1906 hat sich der Künstler wieder in der Hei-mat niedergelassen und hielt sich abwechslungsweise in Winter-thur, Basel (mit Kopieren in der Oeffentlichen Kunstsammlung),auf der Kyburg und in Pfäffikon auf. 1913 besuchte er vonneuem Italien (Orvieto). In den letzten Jahren lebt er in Zürich .Sein Stoffgebiet umfasst vornehmlich die Landschaft und dasPorträt. Viele seiner Bilder sind in Winterthurer und Zürcher Privatbesitz .
In öffentlichem Besitz:
Winterthur , Kunstsammlung im Museum, „Landschaft bei Kyburg"(Oel , erworben 1911).