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geeignet hatte. Doch zeigt sich auch hier ein Rückgang, wie folgendeZahlen lehren.
Es betrug die Ausfuhr an bedruckten BaunNvollgeweben:
Jahr:
1885
1890
1895
1900
Fr-
17762,667
16 - 325,920
10008,129
7 - 832,000
9
22,556
21,984
14,839
12,350
Dieser Rückgang wurde durch den Aufschwung der Malchinen-stickerer einigermaßen ausgeglichen, welche im Anschluß an die Hand-stickerei Ende der vierziger Jahre nach langen Bersuchen in St. Gallen aufzutauchen und in Havanna und den Märkten Brasiliens Absatz zufinden begann. Anfangs der fünfziger Jahre wurden ihre Artikel aufden amerikanischen Markt gebracht und erfreuten sich dort bald großerBeliebtheit, so daß sich diese Industrie trotz mehrfacher Rückschläge undWandlungen mit unglaublicher Schnelligkeit entwickeln konnte.
Wie die Mitte des 18. Jahrhunderts in St. Gallen eingeführteHandstickerei zusammen mit der neuen Baumwolltnch- und Mousseline-weberei einen Ersatz für die schwindende Leinwandfabrikation bot, soerschien die Maschinenstickerei gerade zur rechten Zeit, um in die Lückezu treten. Die Einbürgerung der Stickmaschine gleicht geradezu einemSiegeszug. Sie war der willkommene Ersatz für den Handwebstuhl, derselbst die fleißigste und tüchtigste Arbeit nur noch ungenügend zu entlohnenbegann. Wohl bürgerte sie sich zuerst in den Fabriken ein. Aber baldfand sie ihren Weg selbst in entlegene Hütten einsamer Bergdörfer. Vorihr verstummte das Schnattern des Webstuhls. Die Hände, welche derlandwirtschaftliche Betrieb entbehren konnte, lieferten gleichfalls der neuenIndustrie kräftigen Zuzug. Aus den Fabriken aller Art und den Werk-stätten wendeten sich starke Kontingente von Arbeitskräften dieser neuenErwerbsquelle zu. Doch das genügte alles noch nicht. Die schweizerischeStickereiindustrie begann auch Arbeitskräfte im österreichischen Vorarlberg in ihre Dienste zu ziehen. Von den Folgen allzurascher Ausdehnung istdie Stickereiindustrie nicht verschont geblieben. Unter Überproduktion,stockendem Absatz, ausländischer Konkurrenz und Zollpolitik des Auslandeshat sie schon schwer gelitten. Aber Erfindungsgeist und Geschmack, tech-nische und kommerzielle Tüchtigkeit haben sie immer wieder in die Bahnenzu lenken vermocht, auf denen sie ein wichtiger Erwerbszweig unseresVolkes zu verbleiben vermag. Dem Wechsel der Mode und den Fort-schritten der Technik, von denen wir den letzten, die Einführung derSchnell-Läusermaschine erwähnen, hat sie sich stets anzupassen und daraus