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Die Schweiz als Industriestaat / von Dr. Emil Hofmann, Nationalrat in Frauenfeld
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43

Kälber:

Schweine:

Schafe:

Ziegen:

Bienenstöcke

1840

318,869

468,838

347,092

1866

180,534

304,191

445,400

374,481

1876

138,795

334,515

367,549

396,055

177,825

1886

183,099

394,917

341,804

416,323

207,384

1896

213,392

566,974

271,901

415,817

254,109

1901

200,089

554,873

219,281

354,380

242,411

Die aus dieser Tabelle sich ergebende Nutzungsrichtung, welchernach dem Vorangegangenen kein weiterer Kommentar beigegeben zu werdenbraucht, bedingte ein verhältnismäßig starkes Zurückgehen der Fleisch-erzeugung, die natürlich durch die namentlich den Alpengebieten zu-fallende Betriebsrichtung auf Produktion von Zuchtvieh ebenfalls ge-hemmt wurde.

Schon Franscini mahnt, die Quantität Vieh, welche mehrere schwei-zerische Grenzlande aus der Fremde einführen, nicht gering zu schätzen,während dieBeiträge zur Statistik der Schweiz " die ungeheure MengeGroß- und Schmalvieh, die für den Verbrauch des Landes jährlich ge-schlachtet wird, zur Erklärung des Überschusses der Einfuhr ausländischenViehes über die zeitweise sehr beträchtliche Ausfuhr benützte. DieserÜberschuß belief sich für die Jahre 18531855 auf 58,351 Stück Viehim Werte von 4-121,828 Fr. Zu Anfang der siebziger Jahre wurdenjährlich 34,600 Stück Rindvieh mehr aus dem Auslande eingebracht,als die gesamte Ausfuhr an Vieh betrug. Seit 1885 zeigt der Rind-viehimport in Millionen folgendes Bild:

Jahr:

Einfuhr:

Jahr:

Einfuhr

1885

22 ., 4

1893

15,s,

1886

31,go

1894

50,, z

1887

32,zz

1895

41,»

1888

22,gz

1896

31,,g

1889

22,5.

1897

28,2,

1890

39,zx

1898

28,zg

1891

48,Z2

1899

25,»

1892

23,g,

1900

26,

Die Rindviehausfuhr aus der Schweiz ist schon alt und datirt bei-spielsweise der Handel mit Schweizervieh nach Italien schon aus dem17. und 18. Jahrhundert. Seit 1851 bis Mitte der achtziger Jahrehatte derselbe eine schöne Entwickelung auszuweisen. Von da an gingenaber durch Zollverhältnisfe, Maßnahmen der ausländischen Seuchenpolizeiund vermehrte sorgfältigere Nachzucht der Landrassen in unseren früherenExportgebieten die Aussuhrzisfern immer mehr zurück und sucht dasAusland mit Ausnahme des guten männlichen Zuchtmaterials je längerje mehr ohne das schweizerische Vieh auszukommen, wie beistehende