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früheren Zeiten, sagt Franscini, welcher den Mittelwert der Jahres-produktion auf circa 32 Millionen Franken anschlägt. Noch Ende derfünfziger Jahre nahm man an, daß */., des Ackerlandes in der Schweiz dem Kartoffelbau dient, so daß die Kartoffelein- und -aussuhr, beideunbedeutend, sich nahezu deckten.
Mitte der Achtziger wurde der auf den schweizerischen Kartoffelbauentfallende Boden auf 107,219 iin oder 5°/« des gesamten schweizerischenKulturlandes ohne Weinberge und Wald geschätzt, der durchschnittlicheJahresertrag eines Mitteljahres auf rund 11 Millionen Meterzentnerin einem Gesamtwert von 71'/z Millionen. Nach einer Schätzung vonDr. Laur beträgt heute die mit Kartoffeln bebaute Fläche 81,319 Iinmit einem Jahresertrag von 8-408,673 <g.
Über die Veränderungen der Ein- und Ausfuhr, die naturgemäßneben allem anderen auch von dem Ausfall der Ernte abhängig sind,soll beistehende Tabelle unterrichten.
Es betrug im Jahresdurchschnitt:
Einfuhr:
Ausfuhr:
Einfuhrwert:
Ausfuhrwert
9
9
Fr-
Fr-
1851-60
68,762
—
1861—70
104,420
—
1871-80
286,51-2
12,740
1881-85
-301,359
9,921
1805
240,000
26,000
1806
517,000
7,000
1897
516,177
7,190
3099,000
55,000
1898
404,319
8,315
2-839,000
68,000
1899
346,491
10,108
2-867,000
78,000
1900
272,198
10,933
1-539,000
72,000
Der Rückgang der Einfuhr von Kartoffeln von 1898 auf 1900um 33°/g ist auf die reichen Ernten zurückzuführen. Infolge dieserwaren die Preise sehr gedrückt und nur diese ermöglichten es Baden unddem Elsaß, mit dem Kanton Bern zu konkurriren und nach dem Innernder Schweiz zu importiren.
Über die Verschiebungen und die Entwickelung in der Viehhaltungsoll beistehende Tabelle Aufschluß geben. Es wurden gezählt im Jahr:
Pferde:
Kühe:
Ochsen:
Zuchtstiere:
Rinder:
1840
105,000
475,000
90,000
—
168,748
1866
100,316
552,427
52,627
10,802
—
1876
100,935
592,463
52,751
10,326
—
1886
98,622
663,102
58,322
18,391
186,983
1896
108,969
688,052
63,074
22,270
207,377
1901
124,758
739,562
51,102
19,922
242,150