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dürgerliche» Bildung erreicht habe/ der es befähig«/ seinCouveränitätsrecht auszuüben? Die Aristokraten lüugnetendurchwegs die Mündigkeit des Volks ab. Sie hatten nichtUnrecht; denn sie selbst hatten sein Mündigwerden, seingeistiges Fortschreiten gehindert. Es sind uns Beispiele vonschlauen Waiscnvögten bekannt/ die kein Mittel scheuten,um ihre Schutzbefohlenen in der Unmündigkeit zu erhalten,damit die einträgliche Vormundschaft nicht entwische. Somachten es die Aristokraten mit dem Volke. Sie sorgtenvortrefflich dafür, daß der liebe Mündel sa nicht zu frühein die Jahre des Verstandes und der Erkenntniß komme,sondern recht lange mit dem Puppenspiel zufrieden sei,das sie ihm als Surrogat für ein heiliges Menschenrechtgroßmüthigst überliessen.
Oeffentlichkeit und Prcßfreiheit sind zwei der ersten undvorzüglichsten Mittel zur geistigen und nationellen Entwick-lung eines Volks. Allein diese Oeffentlichkeit und Preßfreiheitwaren in der Schweiz vor 17S8 entweder völlig unbekannteoder hochvervönte Worte. Die Regierungen verbargen ihreStaatskünste in ein ehrwürdiges, geheimnißvolles Dunkel,in daß keines Ungeweihlen Auge ungestraft blicken durfte.Wehe dem, dessen Mund oder Jeder die Staatsgeheimnisseausplauderte - Masers blutiger Schatten stand warnendvor ihm! Die Freiheit der Presse wurde zum Verbrechen,die Oeffentlichkeit des Urtheils zum Hochverrath gestempelt.Ist es seit iLli um vieles besser geworden? Wir könnenes nicht sonderlich rühmen. Unsere Rathssäle waren ver-schlossen, und wir mußten es für ein großes Glück halten,wenn irgend eins Staats- oder Hofzeitung uns mitunteretwas von dem mittheilte, was da drinnen vorging. Vonallen möglichen Dingen und Vorfällen wußten unsere Zei-tungen zu erzählen, von durchreisenden Grafen und fürst-lichen Iagdparthien, von der Niederkunft einer herzoglichenDurchlaucht und den Gichtanfällcn des heiligen Vaters , von,Pvdagra des Königs in England und von dem Ableben desGroßmoguls u. s. w.; hingegen die Nachrichten aus den»