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Grausen, das gewaltige Schuttfeld, das der Altelsgletschcr vorigesJahr verbrochen hatte. Und wie wenn wir Zeugen von derfurchtbaren Naturgewalt sein sollten, trieben leichte Winde einlustig Spiel mit den Wolken und die Sonne beleuchtete dasfürchterliche Leichenfcld, wo über hundert Stück Vieh und zweiMcuschcu begraben liegen unter Schutt und Eis. Jetzt schmilztletzteres ab und die Btasse senkt sich. Da und dort kommenschrecklich zugerichtete Kadaver zum Vorschein. Die armen Tierehat der riesige Luftdruck von der Weide weg in die Hohe gehobenund au die Felswände der entgegengesetzten Seite (von uns auswars rechts) geschleudert, wo sie zerschmettert niedersanken. Balken,Bretter, zersplitterte Tannen w. ragen aus dem Chaos hervor,das Ganze stimmt den Beschauer recht kleinmütig und seineOhnmacht der Naturkraft gegenüber kommt ihm so recht zumBewußtsein. Stunde dauerte diese grausige Wanderung.Viele Jahre werden vergehen, bis nur kleine Rasenplätze sichzeigen, wo vorher herrliche Weiden dem Vieh die saftige Nahrungboten. - Nach einer scharfen Wendung des Weges machtenwir Halt, damit sich die aufgelöste Gesellschaft sammeln könne.In aller Muße war es uns möglich, die Gegend etwas näherins Auge zu fassen, die nun ab und zu von der Sonne grellbeleuchtet wurde. Vor uns in einiger Tiefe lag der kleineSchwareubachsee mit einem Hotel auf erhöhtem Ufer. Hinteruns erhebt sich das Stcghor», während vor uns die Firnender- Balmhorn und Altcls glänzten. Drohend blickte letzterer her-nieder, gerade als wollte er sagen: in kürzerer oder längererZeit mache ich wieder von mir zu reden. Genau erkennt mandie Abbruchstellc des Gletschers, selbst mit »»bewaffnetem Augeund aber unmöglich istS, sich das Donnern und Tosen der ab-stürzenden Massen vorzustellen.
Vvm Gasthaus an wird die Straße wieder etwas steiler,das umliegende Gelände dafür rauher und unwirtlicher. Nurselten unterbricht ein hellgrünes Rascnplätzchen oder ein weißer