7. b. Harmonie TuMmgen. „H inau s" von G. Baldamu s.
9h'^ Punkte. 7. Lorbeerkranz.
Der Ehorklaug war anfänglich voll, wurde aber ge-gen das Ende hin etwas matt. Das zuerst richtige Tempowurde von Leite 4 an zu ungestüm, sodass die Achtelgängefast nie mehr deutlich herauskamen. Sprachlich ist au demVortrage, von einigen verkürzten Nachsilben abgesehen,nichts auszusetzen Seite 3 sang der 2. Tenor sein ais imTakte 7 und bald nachher der l. Baß sein tis zu hoch.Man stieg um einen halben Ton.
8. s. Mänurrchor Äiisnacht. „Abendlied im Felde" von
G. Angerer. Ost, Punkte. 8. Lorbeerkranz.
Der 1. Baß trieb Wiederholt in die Höhe und verur-sachte ein Steigen der Jntonationslage um einen halbenTon. Das am Ansänge und dann wieder Takt 7 und 8auf Seite 4 zu langsame Tempo wurde unten auf Seite 4gegen ein gar zu rasches vertauscht und im 4. Takte derSeite 8 sowie auf der vorletzten Zeile der Partitur wurdeder Rhythmus zu tändelnd behandelt. Vor gelegentlichemAbschnappen der Endsilben müssen sich die Sänger in achtnehmen.
8.b. Teutscher Mumierchor Tchasfhilirsrii. „Am Rhein" von
C. Attenhofer. 9'» Punkte. 8. Lorbeerkrauz. ,
Das Tempo war zuerst gut angeschlagen, allein denAnfang der Seite 7> nahm man zu langsam, um danngleich darauf durch Drauslosftürmen die verlorene Zeitwieder einzuholen. Das gleiche Schauspiel wiederholte sichspäter nochmals, vom „etwas breiter" zum „feurig", daszerhackt und darum unschön klang. Die Triolen wurdenfast ausnahmslos verwischt. Man stieg um einen ganzenTon, wobei besonders die letzte Zeile der Seite 4, die dritteder Seite 5 und die zweite und dritte der Seite 7 zuSchaden kamen. Aussprache und Tonbilduug verdienenunser Lob.