Die beiden ältesten Thurbrückenbriefe.
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stur äaselks, item .s^ken vieital kernen ieikcks ^ink ab dem win^artsn vor demokertkor unä ärüw viertal kernen ab dem acker am käten^ im Dellen,^ ist alweAam dritten iar krack, also äas die Aemslten stuck alle unä ^eAckcke kesonnäernukintüro den vorAenanten von Risekottrell unä iren nackkomen üÜAekörsn, dass^ die kaken, innemen, nutzen, niessen, kesetv.en, entsetzen unä damit Kanälensollen unä INÖA6N als init andern äer statt öisekottkell aiZenlick AÜt, von unsernnackkomen unä menAklickem von unnser unä unnsers stiätx wegen ungesumpt,ungeirt unä ungekinäert, unä ulk äas verriken unä bereden wir uns, tür unsunä all unser nackkomen äer verinelten stuck, gült unä riink, unä sonnäer äergerecktigkait, so wir kitvker äartvü unä daran gekept kakent unä kinturo äartxüunä daran kaken selten oder möckten in allweg. Und wiewol äer krielk ainewigen unä lutern koutt wist unä sa^t, nock gl^ckwol kaken uns die vorgenantenvon Lisekottkell für sick unä iro nackkomen kisrinn rkgeben unä verwiest,äas wir oder unnser nackkomen über kurtr oder lang von inen oder irn nack-komen die okgemelten stuck, gült unä rink, nämlick die t'unlk ptunä ptsning uk dein ungelt, ouck die vier pkunä plening uk äer stür äaselks unä die ksrürtenirelien viertel kernen uk äsn vorgsmelten rwain stucken, wie die kievor kestimptsind, und nit iner nock erster init äer vorksrürten sum, ärüw kunäert guläinliiniseken güten unä gereckten wol wiäerumk an unns unä unnsern stillt erkoulkenmögen, welkes iar unä welker rit im iar wir wollen, dock mit solkem unäer-sekaiä: ok äersslk wiäerkoK vor sant äokanns tag sonnwenäen kesckäck, äasdann die nutrung unä rink äer okgesekriken stuck, so äesselken iars gevallent,unns sügekören unä werden sollent unä nit inen; unä ok aller äerselk wiäer-kouff nack dem ^etrkerürten santäokanns tag kesckäck, äas alkdann dieselbennutrung unä rivk äesselken iars nickt unns sonnäer den vonLisckottksll rügekallenunä gekoren söllent alles on kök gevsarä. lind des alles rü wärem urkkunäso kaken wir okgsnanter erwelter unnser seerst insigsl otksnnlick gekennckt anäisen briet. Und wir okgsnanten tomkteckan unä capitel bekennen sölker üker-komnus unä versekrikung, äas die mit unnsern Akten gunst, wissen unä willenrügangen ist, vergünsten unä verwilgen äas ^etv wissentlick in cralkt äitr Krisis;unä des ouck rü urkkunä kaken wir unnsers Capitels gemain insigsl okenlicklassen kencken an äisen briet, dock unns unä unnsern nackkomen an allen unnsernlüten, Zinsen, gölten, webenden unä in ailweg unvergritlen unä unsckäälick. Derbriet geben ist ulk äornstag vor dem kailligen pkngstag nack 6rists gepurtviertvekenkunäert s^ksnntrig unä nun iare.
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Von den beiden in der Urkunde erwähnten Siegeln sind nur noch die Pergament-streifen und ein Fragment des Bischofsiegels erhalten.
Daraus geht hervor, daß die Errichtung der Thür- und Sitterbrücke schon langevor 1479 Gegenstand von Unterhandlungen zwischen der Stadt und den Bischöfen vonKonstanz gewesen war. Dieselben müssen schon geraume Zeit vor dem Datum desBriefes zu schriftlichen Verträgen — Beschreibungen — zwischen den Parteien geführthaben, von denen wir jedoch nichts mehr wissen, da dieselben durch den gegenwärtigen