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Geschichte.
Die Stadt war anfänglich wohl mir eine Schiffslände,wie daS gegenüberliegende Staad und das sceabwärts amSchwabenufer liegende Unteruhldingen , daö noch in einemDokument des 13. Jahrh. Uldinger-Staad heißt und inalten Zeiten eine Besitzung des Grafen von Pfullcndorfwar, welche das Fährrccht dort ausübten. Dann nenntman als die ältesten Besitzer der Burg und des WeilerSMeersburg die Truchseße von Rohrdorf und die Herrenv. Vatz, und es sind auch beide Angaben nicht ohne ge-schichtlichen Grund, da jenes Dokument eine Reihe vonBesitzungen und Renten aufzählt, welche die Herrenv. Vatz in der Gegend von Meersburg (zu Daisendorf ,Stetten rc.) besaßen; ob jedoch die Grafen und nach-herigen Truchseße von Rohrdorf , welche nach einer Ur-kunde vom Jahr 1356 das Münzrecht zu Constanz hatten,Mecrsburg als Eigenthum oder nur als Vögte und Ad-ministratoren deS welphischcn Hauses besaßen, ist nichtmehr auSzumittcln; nur weiß man, daß 1211 das Schloß(Oustruin) zu Mecrsburg einem gewißen Edelmann(nobili viro) Walther von Wattis und seinem Brudereigenthümlich gehörte. Zu Anfang des 13. Jahrh, warindeß Graf Mangold von Rohrdorf schon wieder imBesitz der Stadt; er schloß mit dem Bischof Diethelmeinen Vertrag ab, in dem er sich verbindlich machte, daß,wenn er kinderlos sterben würde, Meersburg wieder andas Stift zurückfallen solle, von dem es durch Verkaufgekommen war. Darnach scheint es, ist Meersburg schonfrühe theilweise eine Besitzung der Bischöfe von Constanz geworden. 1226 fertigte dann Bischof Conrad zn MeerS.bürg eine Urkunde für das Kloster Wettingen aus undbewirkte der Stadt 1233 die Freiheit, einen Wochenmarkt