„Bitte, zeigen Sie uns aber die Maschine, die dadrinnen verborgen ist!" ruft ein steinalter Mann undweist auf die Seide der „Wega".
„Da ist keine Maschine drin," erklärt ein anderer,„vor Paris haben wir einen niedergeschossen — ja, dashaben wir — da war er nur Zeug und Luft!"
Uns interessiert am meisten, wo in der Welt wireigentlich sind.
„Unser Dörfchen heißt Holzhausen an der Efze, unddas Städtchen auf der Höhe ist Homberg bei Kassel!"
Es war eine schlichte, einfache Bevölkerung, unterdie wir bei unserer glücklichen Landung traten, geschwärzteArbeiter aus einem nahen Eisenhüttenwerk und sonn-verbrannte Bauern, viele von ihnen nur in Hose undHemd und barfuß. Aber wir widmen ihrer Hilfsbereit-schaft, ihrem verständigen Zugreifen beim Leeren undPacken der „Wega", der bescheidenen Art, wie sie dieangebotene Entschädigung annahmen, eine freundliche Er-innerung.
Während sie mit dem Kapitän am Werke waren,ergoß sich von Homberg herunter ein Strom von Neu-gierigen, die die „Wega" hatten aus den Wolken sausensehen, und ihre Hülle war schon längst in den Korbverpackt, als aus der weiten Umgebung die letzten, dieden Abstieg des Ballons bemerkt hatten, auf dem Platzerschienen.
Mit welchem Wonnegefühl betritt man nach einerzwölfstündigen Ballonfahrt die mütterliche Erde! —Am glücklichsten war wohl unser junger Wiesbadener,der seine Wette — ich glaube, es handelte sich um