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Dort konstatirte der Arzt sofort und ohne Hoffnung denTyphus, welche Krankheit in Basel in jüngster Zeit auf-zutreten scheint und von der er den Keim vermuthlichschon auf die Reise mitgenommen hatte. Er verfiel baldin leichte Phantasien, winkte dem Bilde neben seinemBette des ihm vor 13 Jahren vorangegangenen FreundesW. Baumgartner mit den Worten: „Ja, ja, ich kommeauch", und schlief dann, vom Schmerz der lieben Seinigenumgeben, den 2. September Morgens 3'/? Uhr sanft zurewigen Ruhe ein.
Der Beerdigung am 4. September wohnte ein zahl-reiches Trauergeleite bei, aus Nah und Fern. HerrPfarrer Büß wählte für die Grabrede den Text: „Seigetreu bis in den Tod, so will ich dir die Krone desLebens geben", und zeichnete darin die sittliche Höhe desVerewigten. Der Sarg, mit Palmenzweigen, Lorbeer-kränzen und Blumen überschüttet, wurde auf dem neuenGottesacker vor dem Spalenthor unter dem Schatten einerjungen Ulme ins Grab gesenkt.
Die schweizerische Presse, ohne Unterschied der Farben,widmete auf die völlig unerwartete Todeskunde dem Dahin-geschiedenen ihre einmüthige Anerkennung.