chen ist an einen sanften Hügel gebaut, -er sich an den See hinabzieht. - Auf deräußersten Spitze des Hügels stehen das alte festgebaute, und wahrscheinlich noch zumTheil von den Römern herrührende Schloß, und die Pfarrkirche, deren weiße Mauer>zk man schon in weiter Ferne crblitt. - Arbon ist eine Amtsstadt deren Gerichtsbarkeitiß sich über vier Kreise erstrekt. — Au Arbon wohnte im «te« Jahrhundert der frommenß Priester Willimar, zu welchem Kolumban und Gallus mit ihren Gesellenzil kamen. - Die Einführung des Christenthums in diesem Theile des alten AllemaniensP gieng demnach gewissermaßen von Arbon aus. — Auch fand Gallus, da er vor denM Ailemanen von Bregenz fliehen mußte, bei Willimar wieder Schutz und Aris-ch enthalt.
N I» der Burg zu Arbon wohnte der unglückliche Cvnradin von Schwabenlü einige Zeit, bevor er nach Italien zog. Arbon erhielt damals eine» Freiheitsbriefvon ihm. - Es war unter den Herzogen vpn Schwaben wohlhabend geworden. —Aber nach Conradius Tod und dem Untergänge der Hoheustaufen wurde die Stadtin dieReichsacht erklärt, und au die Freiherr» vvnKemnaten und vouBvdmannverkauft. Durch diese kam sie wieder durch Kauf in den Jahren 4282 u. 1235 an dasHochstift Constanz, bei dem sie bis zum Ausbruche der Schweizerischen Revolution 1798W blieb. Der Bischof hielt hier einen Obervogt, der im Schlosse wohnte und dessenGe-K richtsbarkeit das Sgnach untergeben war. — Arbsn hatte ehemals beträchtliche»
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