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„von geistlichen Richtern. Weder der König noch„ irgend ein Herr soll andere Beamten sczen, als ein-„ heimische. Unverhört verurtheilt man selbst nicht die„ Sclaven. Gegen Juden erhalten Christen kein Recht.„ Man schafft die neucingeführten Abgaben ab u. s. w."Neu blühten Kunstfleiß und Sitten gegen der Mittedes Vllten Jahrhunderts im mildern Sonnenstrale vonDagoberts weiser Regierung. Nach Dagoberts Todebewog seine Wittwe Nanthilde den Reichstag , daß erwährend ChlodowigS H. Minderjährigkeit den Flaochat,ihren Günstling, zum Maior Domus (Hausmeier) er-nennte. Zur Gewohnheit ward es, die Hausmeieraus der Familie der Pepine zu wählen. Unvermerkterhoben sich die Pepine aus Dienern der Könige zuHerren der Könige. In -er ersten Hälfte des VHItenJahrhunderts sezte sich den begeisterten Hecrschaarender Araber, die bis in Burgund vordrangen, ein SohnPepins von Heerstall, Carl Martell , mit siegreichemErfolge entgegen. Als Hausmeier vereinigte er aufseinem Haupte, wie vormals in Rom August, diernehrern wichtigen Reichsämter. Um desto sicherer zuseyn, ließ er die größer» Herzogthümer eingehn. *)In Burgund und in Alemanien vertheilte er die Ver-waltung
*) Lnnrb. Vnläen;. sä »nn. 7er-748. Herrgott 6eneal,Hab-iburg. 1°. l. Lnn»le8 - 1 e 8t. Ilertin in dentalem,äe I Lcafl. <ies Inicrigt. 1 ?. XVIII.