Einsiedcl», in- Gasterlaud und in den Lhurgau. Auf»gewekt von den Zürchern, bewaffneten izt auch dieBerncr io,aoo. Mann. Da- zürcherisch - bernerscheHeer hatte sein Hauptlager an der Kranze von Aug beyCappel. Feldprediger war der gelehrte Conrad Schund,bisheriger Commenthur in KüSnach. Ihn begleitetenIwingli und mehrere Gclehrre. Ein Augenzeuge, Ver-narb Wyß, schreibt von den, Heere:*) „Dies ist man-„ chem Mensche» «in großes Wunder, daß in einem so»zahlreichen Heere eine solche gehorsame Ordnung sicb-»zehn ganzer Tage gedauert hat. Nicht Eine gemeine»Dirne fand man iin Lager. Alle Lage predigte man»Gottes Wort. Man schwor nicht. Es war niemand»mit dem andern uneinS. Eiterig war das Herr zur»Bekricgung der Pensioner. Man betete allemal vor„und nach dem Essen. Man spielte weder mit Würfel»noch Karten, sondern sang, sprang, warf und stieß»den Stein, und trieb sonst andere Kurzweil." Audem «ntgegengcsczten Heere der V. katholischen Cantonewaren auch i;oo. Walliser gekommen. In ihren Hän-den war Rapperschweil. Der eine Theil lagerte an,Sattelberge, der andere unweit Aug auf dem Daarer-Boden. Die Zürcher waren begierig zum Angriffe,die Derner wollte» sich nicht übereilen. Sie, nebst
den
*) -Bulluiger. Stettler. Conr. Füßling BeiträgeTh« lV. S. loi»