Band 
Erster Band.
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Es entstand ein Tumult. Jede Partei legte ihn derandern zur Last. Gegen die rcformirtcn Zürcher undGlaruer rüsten die beiden katholischen Cantone daSeidgenössische Recht an. Mittlerweile machten die er»stern ganz einseitig, obgleich unter dem Vorbehaltevon den Rechten der legern, in dem Gebiete des AbtcSverschiedene neue Einrichtungen. *) Beym Eide ver-pflichteten sie den jedesmaligen Landeshauptmann zurSchonung der Gewissensfreiheit; sie bestimmten für denLandrath zwölf reformirte Bcisizcr, und ertheilten denGemeinen das Recht zur Erwählnng dör Pfarrer. Nmdie Einwohner bey der Reformation treu zu erhalten,befreite» sie dieselben von mehrern Beschwerden, unddie Schäze des Gotteshauses widmeten sie zur Erquikungder Armuth. Nicht lauge nach seiner Einweihunghatte der Abt beym Sturze vom Pferde sein Leben ver-loren. An seine Stelle wählten die Convcntualen zuWolffuhrt den Diethclm Blaarer von Uartensce. Erwagte es nicht, nach St. Gallen zu ziehen. In derAbteikirche zu St. Gallen führten die Stadtbürger denrcformirtcn Gottesdienst ein; die Gsttcshausleute ver-weigerten dem neuen Landeshauptmanne, einem Lrizer-ner, bis auf Ausicherung der Religionsfreiheit, dieEidleistung; die Loggenburger bemühten sich bey denreformirte» Schirmorten nicht ohne Erfolg um gänzliche

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') Vnllingers'Rcformationshist. S. 7- - 7S.