Band 
Erster Band.
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Frieden. Jene willigten in die Anerkennung einesgleichförmigen Rechtes für beide Religionen in dengemeinschaftlichen Dogteien; sie entsagten dem christli-chen Burgrechte; und wegen den Unkosten des Kriegeswarteten sie einen künftigen Gchiedrichterspruch ab.Nach ihrem Rükzuge eilte» auch die Bcrner in ihreHeimat zurük. Eben so wie in Zürich befanden sich inBern viele heimliche Gegner der Kirchcnreform. Selbstder bcrnersche Feldherr Sebastian von Dießbach, trateinige Jahre später in Freiburg zu dem katholischenGottesdienste. Den rr. Nov. izgr. erhielten unterdenselben Bedingungen, wie die Zürcher , auch die Wer-ner den Frieden.*) Au Rapperschwejl, Bremgarten ,ÄKellingen und an mehrern Orten führten die katholi-schen Cantone wieder die alte Religion ein. Im Sar-ganserlande, im Lhurgau, im Rheinthale, in Badenkehrten ganze Gemeinen zu den sieg bekränzten Bildernzurük; in den Klöstern Wettingen , Fahr, Münsterlin-gen, Catharinenthal u. s. w. triumpbirte von neuem derMönchqeist. Auf die Wiedereinsezunq drang endlich auchder Abt von St. Gallen . Bereits zwar hatten diesämmtlichen, sowol katholischen als reformirten Gchirm-vkte die LoSkaufung der Loggenburger bestätigt, mitGrund aber wendete der Abt ein, daß ohne seine Ein-willigung die LoSkaufung ungültig wär. Verniög eines

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