Band 
Erster Band.
Seite
217
JPEG-Download
 

sr?

rmb einige» glitzern Gekehrten fielen in dem Treffen-ü. Glieder des kleinen und großen Rathes. In Zürich war die Bestürzung- ungemem groß. Jeder schob dieSchuld auf den Andern. Schon am folgenden Lage'indeß war der Aldis wieder mit rcformirten HilfSvölkcrnbcsezt, und auch bey Bremgarten verstärkten sich diebcruerschcn Hilfövvlker- sie plünderten Muri . Mitvereinigten Kräften trieben sie das katholische Heer bisa» den Zugcr-Dcrg, hierüber überraschte sie HansHug, der Sohn des Luzcrnerschcn Schultheißen , »ichschlug sie zurük. Auf die Nachricht hjevon, beschränktensich die reformirtcn Glarncr auf die Neutralität, unddie Graubüudtncr ließe» sich nicht zu weiter,« Vorrükenbewegen. Die Loggenburger traten mit den katholischenSchirmorten in Unterhandlungen; die reformikten Hilfs-völker fiengen an, sich im Felde zu trennen. Die ka-tholischen Eantone empfahlen sich anfänglich durch denVorschlag sehr billiger Bedingungen; verschiedene aus-wärtige Gesandte drangen auf Frieden. Zur Vermei-dung großem Aufwandes und lästiger Lheurung gabjede Partei nicht ungeneigteL Gehör. Da ohnehin indem Eantone Zürich schon seit einiger Zeit das Landvolküber die Hauptstadt mißvergnügt, und nunmehr desKrieges müde war, so schloffen den 16. Nov. i;gi.die Zürcher mit -m katholischen Eantonen einseitig den__ Frieden.

ncs lUlei cbristiAflN Iiostcs snre grmcisre posmm.Jortin im Leben des EraSmnS Vol. n. dl. 16.