Band 
Erster Band.
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guiH der reforckirten Partei. Durch «inen gutherzige»Priester wurde dieser Partei der »Anschlag verrathen.Zufälliger Weise befanden sich in Genf zween Handels«männer von Freibiers; sie arbeiteten an einem Vergleiche.Der Hauptpunkt des Vergleiches war die Handhabungjenes obrigkeitlichen Befehles: Man sollte auf der Kanzelnichts vortragen, was nicht lauter aus den heiligenBüchern geschöpft wäre. Schon vorläufig war dies«in Triumph für die reformirtcn Rcligionskehrcr, alsdie gelehrten Ausleger. Anstatt der Auslcgungskunstbediente sich Chorherr Wcrndli, ein Freiburger, derKriegeskunst» Unter neuem Tumulte fordert er ander Spize eines katholischen Haussen- mit gczüktemSchwerdte die Kezer heraus. Im Dunkel wird erdurchbohrt. Von Freiburg kommen bewaffnet seinezahlreichen Freunde; sie nöthigen den Rath zur Ueber-gebung des Streitgeschäftes an den Bischofs. SogleichWirft der bischöffliche Official neun bis zehn von denangesehensten Männern in Verhaft. Die Bürger be-haupten , daß das Gericht über Bürger nur dem Bür-gerrathe zustehe. Ueber den Widerstand erschroken, ret-tet sich der Bischofs aus der Stadt weg. *) Nun wirdder Mörder des Chorherrn zum Tode verurtheilr. Mitdieser Genugthuung befriedigt sich der Offieial nicht.Er fordert Appellation an den Herzog. Der Stadtrath

erwidert;

) Spon Tb. I. S. -rz. RüchatTS. IV. B. 10.