sicher zu stellen, verschanzten sich die Nachfolger der er«sten Kirchenrcformatoren theils hinter unduldsamer«kchrformen, theils hinter strengen Sittengesezen. *)Wechselweise warf jeder dem andern bald zuviel Acngst-lichkeit, bald zu viel Dreistigkeit vor. Wirklich gienqcnsie nicht selten von dem einen Ertreme zum andern.Sie entsezten den Pabst, schreibt in dem XXVsten seinerDialoqucn Ochin, und hie und da erhoben sie sich selbst»u neue» PäbstleinS.**)
Nicht
*) So wirft z. B. Calvin den Zürcher» eigensinnigeAnhänglichkeit an die einmal aufacfaßtcn Meinem«gen vor. Man sehe HummelS LpiswI. lektori-oeccles. Ilal« 1780. klpistol. tlreologor. ^Iruricenr.il,k kcram npnst Cz-xrian. <)uo minus palam midi»ssentiantur ' 1 'igurnn , schreibt Calvin an VeitDietrich , leoc potissimnm okstat, guog xriecextosemel, et guiliem iam olim, sensn occupati, itausitatis siki kormio inrirtuut, ut nil -ilmitkant novi.Dieselben Vorwürfe indeß, die Calvin den Zürcher»macht, schleudert in dem Lalvino jmloir.gnte Hu«niuS auf Calvinen znrük.
*") Bernhardin OchinuS von Siena war im I. i;;g.mit den flüchtigen Reformirten von Locarno nachZürick gekommen. Ohnqeachtet seiner übrigen Wer«dienste zog er sich wegen freier Meinungen Verdrußzu. (Man sehe BeylenS Distionnalrs und ConradFüßlinS Beiträge zur Reformationsgeschichte Th. V.S. 41b.) In seinem Buche Lab^rintkum bezweifelt
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