Band 
Erster Band.
Seite
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Bevor wir aber den Blik von der Litteratur diesesZeitalters abwenden/ heften wir noch die Aufmerksam-keit auf einige Charakterzüge, wodurch sich mehrereGelehrte dieses Zeitalters so ganz vorzüglich auszeichne-ten. So neu und zugleich so wohlthätig war das wie-der aufgebende Licht- daß es nicht nur den Geist er-leuchtete/ sondern zugleich auch das Herz erwärmte.Unter den Gelehrten aus den verschiedensten Ständenund Völker»/ verbreitete sich die brüderlichste Lhcilneh«rming und der edelste Enthusiasmus. Gleichsam mitritterschastlichcr Liebe widmeten sie sich der Gelehrsam-keit- als ihrer anaebeteten Göttin- und zur Beförderungihres Dienstes opferten sie einerseits für sich selbst jedeBequemlichkeit auf, und anderseits nahmen sie den herz-lichsten Antheil an allen, auch den bürgerlichen undhäuslichen Angelegenheiten jedes Mitbruders in demgleichen Dienste ihres gemeinschaftlichen Apollo undJesus Christus. *)

Hier nur von wenig einzelnen Männern einzelneZüge: Joachim Vadian von St. Galle » erklärt sich inder IueignungSschrist seiner frühern Ausgabe des Pom»poniuS Mela vom I. i;i 8 . ausdrüklich, „daß er die„Zeit her beständig damit umgehe, daß seine Eidge-„ „offen noch einst in den Wissenschaften eben so berühmt„werden, als bisher durch die Waffen." Inder Ein-leitung

) Schweizer . Mus. ,790.