Band 
Erster Band.
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per, theils dar Verbot des ReislauffenS den wohlthä-tigste» Einfluß, so wie auf die Sitte» und Lebensart,also auch Landwirthschafi und Handel. 2 » Zürich ver-mehrte sich nicht nur überhaupt die Bevölkerung, son-dern sie wuchs aus dem einheimischen Boden, und hef-tete sich Mit mehr Vaterlandsliebe an diesen. ZueVerminderung des ZulauffeS unzuvcrläßiqer Hcrum-ftrciser hatte man schon im 2 . 15:4. den Preis dcSBürgerrechtes verdoppelt, und ihn im I. i;4«. noch meheerhöht. „Jedoch vorbehalten, heißt es, ,-ob treffe»l,ch„Wcrklent und Meister sunderigcr Künste, der man i»„vnserer Stadt nothdürstig ist , herkommen, daß die„ genommen werden mögen, je nach Gelegenheit der„ Sache." Zur Erleichterung der Industrie hatte manzu Zürich im I. i;rp. die ewigen Zinse an Frucht oderGeld verboten. *) Den Geist sowol der Sparsamkeitals des Kunstfleißrs belebte die Lbenrung. Vach cinenrgenauen Verzeichnisse befanden sich zu Zürich im I,r;ry. auf allen Zünfte» nicht mehr als sog. Bürger,unter denselben 64. Krämer und ;v. Weber, hingegenEdelleute und Rentier rzo, auch nur Weinschenken 87.Beträchtlich hatt« sich wenige Jahre hernach die Be-völkerung theils vermehrt, theils verbessert, beträchtlicherweiterten sich die Leinwand - Barchet - und Baumwolle-Gewerbe. In demselben Grade, in welchem der Kunst-fleiß zunahm, nahm aus der einen Seite das Re,s-lauffcn ab, und auf der andern Seite bereitete sich«ine bessere bürgerliche Ordnung und Polizei vor. **)

Schinz Gesch. de« zürcbersch. Handels S. >qo,wie auch Zürcher Archiv Th. 41». B. <>,

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