Band 
Erster Band.
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teirn aus, und hier gelte die Mehrheit der Stimmen.Um die Rcformirten verhaßt zn machen, verschrien siedie Catholitcn bald als Arianer / bcH als Socinianer,überhaupt als Slliwärmer und Freygeister. Um beyden «efprmirten Cantonen die Gunst nicht zu verlie-ren- übergaben ihnen im I. 1554. die freydcnkendcnLokarner ihr GlaubenSbekcnntniß, ganz in dem dogma-tischen Geiste der Zürcher. Zur Verhinderung einesgewaltsamen Alisbruches der Iwcytracht erklärten sie:Weit lieber verlieren wir Haab und Gut, Heimathund Leben, als daß wir die Veranlaßmig zm» Dur,gerkrieg werden. Um so viel -ringender redete auchder französische Gesandte zum Frieden - da König Hein-rich H- theils in Florenz theils in Picmont eydgcnös-sische Hilfsvölkcr bedurfte. Den Derfolgunqsgeist derkatholischen Cantone unterhielt hingegen der päbstlicheLegat. Nach wiederholten stürmischen Taqlcistungcnerfolgte endlich der Beschluß, in Kraft dessen in Lo-karn» kein Rcformittcr sollte geduldet werden, hinge,gen jedem vergönnt wurde, mit Haab und Gut ausdem Lande »u ziehen. Im Ieiiner 15;; verfügtensich, um schleunig die Landesverweisung zu bewerkstel-ligen, katholische Gesandte nach Lokarno. Bey der na-hen Landesverweisung, zu einer so ungünstige» Jah-reszeit , ohne zu wissen, wie und wohin die Reise ge-schehen soll, schlugen unter den Rcformirten mehrerevor, man sollt« sich dem Willen der katholischen Can-tone

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