Band 
Erster Band.
Seite
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tone unterwcrffc» / und auf günstigere Zeit den Glau-ben im Herzen Verschlüssen. Diesem Vorschlag folg-ten einige der Vornehmsten und Reichsten. Hundertvierzig Personen, ( die minderjährigen nicht mitbegrif-chen) an ihrer Svizc ebenfalls reiche und vornehmeMänner, beharrten bey dem rcformirten Glaubensbe-kenntnisse, und hörten gelassen den AuSspruch ihrerVerbannung. Der päbstliche Nunzius, von Roberspie-rischen Dämonen besessen, stürzt ganz unerwartet inSRathzimmcr, mit heftiger Aufforderung, Laß mau denBannisirtcn weder ihre Kinder noch Haab und Gutabfvlgen lasse u. s.iv. Männlich fest erklärten ihm diekatholischen Gesandten, daß sie von dem einmal gefaß-ten Beschlusse kein Haarbreit abweichen werden. Da-mit der Nunzius zur Bekehrung der vorgeblichen Ät-zer nichts unversucht lasse, beruft er einige der angese-hendstcn Frauen in seine Wohnung. Sie gehen, vonihren Gatten begleitet, jede die Bibel unter dem Ar-me. 2>» Vorzimmer weiset der Cercmonienmcistcr ihreBegleirer zurrst, und nur die Frauen allein trcttcn vorHeu Nunzius. Zuerst empfängt er sie mit der Höflich-keit eines Weltmannes, da aber sein Zureden fruchtlosbleibt, so entläßt er sie mit der ernsten Mine des Rich-ters. Auf seine Auffoderung lassen sich die katholische«Gesandten bewegen, die Donna von Muralt ins Ge-fängniß zu verurthcilen. Beym Lintritte der Häscherstellt sie sich, als ivpllte sie sich im Nebenzimmer um-kleiden;