schm Befchdungen zürcherichc Emigranten den Seiden-Handel aus Zürich an die Ufer des Cominersecs verscj«tm, so vcrsezten ihn nun wieder Lokarnersche Lnü-granten nach Zürich . *)
Wir werfen den Blik auf HclvetienS auswärtigeVerhältnisse zurük. Während Laß sich in Deutschland Kaiser Carl V. mehrere Glieder des schmalkaltischm(protestantischen) Bundes unterwarf , verweigerte Con-stau; (damals noch eine Reichsstadt) immerfort die An-nahme der kaiserlichen Jnterims-Religion. Im Son^wer des I. 1548. fiel wegen dieser Verweigerung dieStadt in die Reichsacht. Die reformirtcn Nachbarneilten ihr aus dem Thurgaue zu Hilfe, allein der ka-tholische Landvogt, ei» Luzerner , zog sie zurük")Nicht lange hernach huldigten die Constanzer/ die sicherst noch mit dem Beitritte in den eidgenössischen Bundschmeichelten, nSthgezivungen dem Hause Oesterreich ,und schwuren dem neuen Gottesdienst ab. Voll Eifer-sucht auf die kaiserliche (österreichisch - spanische) Ueber-macht, trat nun gegen Carl v. auch Moriz von Sachsenin Verbindung mit dem Könige Heinrich H. von Frank-reich . Im Fluge erreichte er Ober-Deutschland. Tief
bestürzt