konnte. Man schalt die Reformirten als Aufrührer,kandamniann Bodmer schleuderte das Landessiegel aufden Lisch hin, indem er schrie r Wenn Ihr uns alleAutorität rauben wollet, so nehmt auch den Grab unddas Siegel! —- Die katholischen Räthe stürzten zumRathszimmer hinaus, nach der Kirche; die Räthe vonAusser-Rooden blieben size». Jene ließen diese fragen,ob sie lieber den Laudesftieden anerkennen, oder mitihnen nach Baden vor eine gemeineidgenössische Laglei-siung tretten wollen? Die Reformirten gaben zur Ant-wort r Sie wollten alles ihren Gemeinen hinterbringen»Zugleich schiktcn sie dem Landammann den Stab unddas Siegel. In Ausser-Rooden versammelten sichüber roc»,. reformirte Landlente zu Hundwcil. So-gleich verbreitete sich das Gerüchte, sie faßten einengewaltsamen Anschlag auf die Katholiken in Appenzcll.In Eile griff hier der Rath auf die Reformirten, undhielt sie auf dem Ratbhause gefangen. Die Katholikentraten unter die Waffen. Die Cavuziner, als Urheberder Unruhen, verbargen sich voll Angst und Schreken inder Sakristei. Schon erschallte dje Sturmgloke. Die Be-wohner von Taiß ließen durch einen Eilboten um die Ursa-che fragen. Man fieng den Boten auf, und legte ihn zu denandern Reformirten gebunden aufs Rathhau-. Von Gaißeilte ein anderer Bote in Ausser-Rooden nachLrogen.Auch in Trogen erschallte das Sturmgeläute. Vondorther waren rgoo. Reformirte im Anmärsche; sie
rüktcn