rükten aber nicht über Weißegg hinaus. Der Ratb vonÄppenzell schifte von den arrestirten Reformirten 7 Mannnach Hundwcil, nnt dein Austrage: Sie sollten schrift-liche Jusichernng einholen, daß Ausser-Rooden gegenInner «Rooden nichts Feindliches «ntemchmcn werde.Die z» Hundweil versammelten reformirten Gemeinenbeschlossen mit Mehrheit der Stimmen: Wofern dieKatholiken in Äppenzell nicht sogleich den Reformirtenalle Freiheit gestatten, s» wollten sie Gewalt mit Gewaltabtreibe«. Ein reformirter Zelote, Namens Dürling,riß sich unter dem Volke los, indem er schäumend aus-richte: Wer meines Sinnes ist, daß man die Appen -zeller überfallen und hinwürgen soll, der folge mirnach: Wirklich begleitete ihn das Volk Hauffcnweise.Nicht ohne Muhe hielten es andere weisere Dolksführcrab. Mit den oben crwälmtcn sieben Reformirten schikteAusser-Rooden einige Abgeordnete nach Appcnzell mitder Zusicheruiig, daß man der Gewalt das Recht odergütlichen Vergleich vorsiehe. Bey ihrer Annäherungerscholl das Geschrei: Sie komme»! — Die Abgeord-neten meinte inan. Andere verstanden es unrecht; sieglaubten das Volk im Anmärsche, und stellten sich schonwieder unter die Waffen. Durch freundliches Zurede»kehrte die Ruhe zurük. Auf Empfehlung der Reformir- 'ten, schrieb der Kanton Zürich den -4. April »egz.eine senicincidgenAssischeLagleistung nach Avpenzell aus.Die katholischen Appenzeller schrieen über die Anrufung
des