von Glarus, Schultheiß Pfyffer von Luzern und Land',ammann Im Hof von Uri , die beiden ersten von Ausser-Rooden crbetten, die beiden leztern voll der katholischen Gegenpartei. Während der Unterhandlung verbreitetesich das Gerüchte: Die eidgenössischen Gesandten seyendeswegen zugegen, um über daS Land einen LandvogtZu sezen. Wirklich stürmte ein Haussen Ausser-Roodeyvor ihre Her-erg. Durch freundliche Worte beruhigtenUnd zerstreuten ihn die Gesandten. Am Ende trafensie folgenden Vergleich: i) Die Ausser - Roodcr behal-ten ihre Freiheiten, Rechte, Siegel und Briefe, r) Sielassen aber die bisher in ihrem Lande eingesessenen Ka-tholiken ferner in dem Lande wohnen, und erlaubenihnen auswärts den Besuch des katholischen Gottesdien-stes. z) Den Katholiken wird hingegen in Ausser-Roodenselbst kein Cultus gestattet. 4) Wer unter dem Vor-Wande, daß er nicht reformirt sey, »eben Gottesdienstverabsäumt, den soll man zu dem einen oder zu demandern mit Gewalt nöthigen. 5) Wegen der verursach-ten Verdrießlichkeiten sollen Paul Thaler von Herisau ,Ulrich Signcr und Jakob Deker von Hundwcil Ausser-Rooden räumen, und nach Inner-Rvvden. ziehen deit^4. Mai i;99. Immer indeß dauerte die gegenseitigeRekerei fort. Auf Anstiften des Landammaim TannerSergriffen die katholischen Cantone von neuem die Parteider gleichwol sehr kleinen katholischen Minorität inAusser-Rooden. Den io. Okt. 1595». übergab endlich
Ausser-