seiner Seite die Eidgenossen gestritten; sie waren Zeugenseines Heldenmuthes/ so wie er des ihrigen. Mit Zu-versicht bot er ihnen im Namen des Königs einen Bundan. Mzuwohl weiß ich, sprach er, daß ich vor Männernstehe, die mehr durch tapfere Thaten gerührt werden,als durch gcprängvolle Worte. Wie sehr wird nichteuer Selbstgefühl dadurch erhöht, wie sehr nicht euerRuhm verbreitet unter den Völkern, da der tapfersteKönig dek Welt so dringend um eure Zuneigung buhlt?Zu einer Zeit thut er'S, wo niemand argwohnen darf,daß es aus Noth geschehe. Einzig aus reiner Hoch-achtung , geschieht es. In dem Innern des Reicheshat er alle Herzen gewonnen, uud von Aussen hält erauch die mächtigsten Nachbarin Ehrfurcht. Wen» eralso eucrn Bund sucht, so geschieht es., um als dertapferste unter den Königen die tapferste unter denNationen znr Vundesgcnossin zu haben. Durch gleicheSinnesart seyd Ihr zum voraus vereinigt. — Um derRede desto mehr Nachdruk zu geben, langte zugleicheine Million an; auch versprach der Botschafter, daßnach und nach die übrigen Kronschulden jährlich mitErlegung von 400,000. Kronen, sollten abgeführt wer-den. — In den Bund hatten sogleich cilf von denCautonen gewilligt > dazu aber wollten sich die Zürcher »znd Berner noch nicht einverstchen. Dein kriegerischenErwerbe zogen diese den Unterhalt auf dem wcitläufti-gcn Bode«, und jene den Handelserwerb vor. Auf
besondere