Band 
Erster Band.
Seite
313
JPEG-Download
 

Dir Eidgenossen, die sich schon lange nicht mehr alsGlieder des deutschen Reiches betrachteten, verweigertenbeides; sie begnügten sich , den, Kaiser r;o. CentnerSchicßpulver zu liefern. In den Frieden zwischenSpanien und Frankreich im 2 > i;?8. wurden auch sieeingeschlossen. Zwischen diesen beiden Mächte» brachI i,n I. rSoo. schon wieder der Krieg aus. Der Königin Frankreich, Heinrich IV , suchte in den Krieg auchGenf und Bern zu verwikeln. Sowol dieses Kriegesals anderer Ursachen wegen erscheinen den i.Okt. i6ov»auf einer gcmeinei-gcnössischen Tagleistung Gesandtesowol von Frankreich als von Savoien und Spanren.Gerade weil die einen Cantone mehr dieser, und dieandern mehr iener Parsek geneigt waren, hielten siesich gegenseitig zurük; sie beschränkten sich auf Anbie-tunq ihrer Vermittlung. Bey dieser Gelegenheit wie-derholten die Genfer dringend die Bitte, daß man ihreStadt, als Schlüssel der Eidgenossenschaft , unter diezugewandten Orte aufnehmen möchte. Ohngeachtetman ihnen die Bitte verweigerte, so gab man ihnennichts desto weniger die Ausicherung nachbarlicher Freund-schaft. Den 17. Icnncr 1601. nöthigten die siegrei-chen Waffen Heinrichs IV. den Herzog von Savoienzur Unterschreibung des ungünstigsten Frieden«. ImSommer 1602. erschien auf einer Tagleistung dcrsämmtt,lichen Cantone und zugewandten Orte der Marschall vonBiron, als französischer Botschafter. Ost hatten qn

seiner