Band 
Erster Band.
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In Zürich verschlang fic 5200. Menschen. Im Appen -zellerlande und Loggenbnrg stieg die Mortalität nochhöher. Im Thurgau sah man ganze Dörfer entvölkert/und aus Manqcl an Arbeitern die Felder verwüstet.Luch nur in dieser leztern Landvvgtei waren z;,;84-Menschen gestorben. Die Hinterlassenen sahn voll Leicht-sinn nicht mehr das Grab der Verstorbene»/ sonder»nur ihr Erbgut. Weit schneller als nach der Lheurungvermehrt sich nach der «Keuche die Bevölkerung. ImI. rein. wurden in Zürich 470. Ehen geschlossen, alsoungefähr eben so viele, wie heut ru Lage, obgleich da-mals die Bevölkerung zum wenigsten um ein Drittelgeringer gewesen.

Während der Minderjährigkeit des Königs in Frank-reich , Ludwigs XIII, regierte seine Mutter, Mariavon MediciS. Die freiern Gastmale, Tanz- und Gpiel-parteicn, wobei sich die Rkgenrin in ausgewählterGesellschaft belustigte, reizten die ausgeschlossenen Hof-damen zur Eifersucht, und ihre Liebhaber zum Aufruhr.*)Zum Verwände de« Aufruhr- dienten einerseits dieMißbräuche, welche die fremden (italiänischen) Rath-geber der Reqenti» eingeführt hatten, anderseits diegedoppelte Heirat, theils des jungen Königs mit derspanischen Infantin, theils des spanischen Infantcn

mit

*) Anquetil Intrigue« -iu Osbmet «our Renrz, IV. etLvm, XIII. D. I. S. r;«.