Mit der ältern Prinzessin von Frankreich . Durch dieseVermählungen , schrie man, bekömmt der spanische HofUnbeschränkte» Einfluß auf den französischen . NichtNur nach Turin und Dciiedig schirren die Häupter derVerschwörung, Bouillon und Condä, ihre GesandtenUnd Sachwalter, sondern auch in die Schweizer -kantone.Zu Solothurn wurde einer dieser Sachwalter, AbrahamGny, von dem königlichen Botschafter aufgefangen «ndseiner Briefe beraubt. Zu Unterdrüknng der Mißver-gnügten erhielt der französische Hof eine Verstärkungvon e,os». Eidgenossen. *) Je eitler und kindischer derZwek und Plan der Verschwörung war, desto leichterbesiegte der Hof die Urheber derselben. Ueber Italienverbreitete sich nunmehr der Flügel der Iwcitracht.Nach dem Tode des Herzog- zu Mantna, suchte derHerzog von Savsien seine Ansprüche auf Montserratwiede»hervor. In diese- Spiel mischte sich mich derspanische Eroberungsgeist ein. Bey der nahen KrsegeS-gefahr warben die Venezianer um Verlängerung deSBündnisses mit den III. Bünden. Die Verläitgcrnnghinderten gleicher Weise der spanische Statthalter znMailand und der französische Gesandte. Hingegenwilligte» den 6. Merz i6i;.die beiden CantoncZürichund Bern in nähere Verbindung mit Vcnedi«. Im
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