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Erster Band.
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Jahr r6i5. brach zwischen Savoicn und Spanien derKrieg auS. Lichterloh« brannten i» dem obern Italien die Flammen. Mit Mühe hielten die Cantone ihrmüßiges Volk von dein kriegerische» Gchaiiplazc zurük.Bey höchster Strafe verbot man in Chur den auswärti-gen Dienst. Mit Spanien lag der Herzog von Savoienjn fürchterlichem Wettlampfc. Wichtig war ihm untersolchen Umständen die Freundschaft der Schwcizer-Eantone. Erst noch hatte er einige fchwcizcrsche Han-delsleute von Et. Gallen, Spindler, Sicherer undSchobinger, ohngeachtet ihrer Gelcitsbricfe, mit denWaaren und Rechnungsbüchcrn und mit einer Summevon zoo,ooo. Gulden aufheben lassen, und zwar unterdem Verwände, weil ihre Obrigkeit den spanischen Truppen den Durchzng gestattet hätte: Nunmehr gaber ihnen die vollkommenste Genugthuung. Um dieDcrner zu gewinnen, that er im I. 1617. aufs »enefür immer Verzicht auf das Waatland. Jn den herner-schen Bundesvcrtraq schloß er auch Genf ei». So viele«inseitige Unterhandlungen nährten unter den Cantoncndas Mißtrauen. I», I. i6ig. machten die katholischenden reformirten den Norwurf, sie härten sich mir eini-gen deutschen Reichsstände» zur ttnterdrükung, so wieder katholischen Kirche überhaupt, also auch besondersder Disthümer Chur und WalliS verschworen. Endlichbeschlossen beide Parteien, daß alles Geschehene vergessenseyn sollte. Zugleich empfahl man den Geistlichen,

vielmehr