Band 
Erster Band.
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haben, nnd jährlich die Einkünfte eines Bürgermeisters,IO. Mütte Gctrcid, zc>» Eimer Wein, 10. KlafterHolz, und jedes Vierteljahr rc>. Pfund Geld, nebstden Neujahrsgcschenken aus den Aemtern beziehen sollte.Im I. 1610. begaben steh im Namen sämmtlicherCantone Gesandte von Zürich, Bern , Luzcrn undSchwyz nach den beiden Kricgcslagcrn, und unterden: Beistande des Herzogen von Lothringen söhnten siewirklich die deutschen Reichsfürstcn mit Oesterreich aus.So wichtig die Gesandtschaft war, so kostete sie dochjeden der XIII. Cantone nicht mehr als rg. Gulden.Im I. k6Z4. schikten die IV. Städte Zürich, Basel ,Schafhausen, Sr. Gallen zu Gunsten ihrer Handels-leute eine Gesandtschaft nach Frankreich , und dieseGesandtschaft bezahlten die Handelsleute au- ihremeigenen Beutel, ohngeachtet die Instruktiv« nicht blosHandelSangclegcnheiten betraf.

In der Eidgenossenschaft war das Postwesen langenur eine Privatanstalt. So z. B. hatten die zürchcr-sehen Handelsleute für sich selbst eine Post nach Genf angeordnet, und erst den rz. April 1645. «ahm siedie Obrigkeit unter ihren Schuz, und gab dem BotenLaS Geleit und Stadtwappen, jedoch immer noch aufUnkosten der Handelsleute. Erst im I. i6;z. wurdeunter gemeineidgenössischem Beistande durch den FiSealMaderni zu Lugano die Post nach Mailand errichtet.DaS Bergamer-Postamt war eine Pmatunternehmung

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