-leicht» betrachteten; auf der andern Seite uiiterstüzte»tie Deffcrgcsliintc» nunmehr die Obrigkeit mit best»mehr Eifer und Treue , je lebhafter sie fühlten, daßdie Obrigkeit keineswegs voreilig, sondern nur noth-gezwungen, anstatt der gelinden Mittel, gewaltsamegewählt hatte. Den io. Mai ernennte der Rath inDer» zum Feldherrn gegen die Rebellen Sigmundenvon Erlach. Da das deutsche Berner - Gebiet mit demwelschen weder durch die Sprache noch durch die Ver-fassung und Lage verwandt war, so bewaffnete der Rathgegen die deutschen Bauern die welschen, und in dieHauptstadt nahm er eine Vcsazung von Neuenburg auf.Zu gleicher Zeit begehrte er Beistand von den benach-barten Cantoncn. Um sowol der Landleute als derBürgerschaft sicher zu seyn, ließ den 10/22. Mai dieRegierung in Zürich auf den Zünften über den ganzenHandel eine ausführliche Nachricht verlesen, und siehernach den 15/2;. Mai im Druke auch unter die Land-leute verbreite».*) Den 11. Mai mahnte Zürich , als ersterCanton , die gesammte Eidgenossenschaft auf. Inzwischenruhetcn auch die Aufrührer nicht. Beinahe in gleichemAugcnblike zogen sie von allen Orten zusammen. EinTheil derselben machte sich zur Abschneidung des Waat-landes Meister von dem Passe bey Güminen; ein an-derer Theil belagerte Aarberg , um auch von dieser
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>) Beyträge zu Lauster Lh. m. Xw. m. S. i; 7 .