der beiden Vermittler von Zürich und Luzern sich völ-lig leidsam verhalten oder wenigstens den gewohntenWeg Rechtens zu beobachten. Zugleich bedaurtensieihren geringen Einfluß, indem die Bürger auf keineWeise ei-genößische Awischenkuuft annehmen wollten»Durch immer neue Klagschriften brachten es die Bürgerdahin, daß noch einige Frauenspersonen, die sich inobrigkeitlichen Wahlen eingemischt hatten, gerichtlichmußten verhört, ein ansehnliches NathSglied in Vcr-haft gefeit, und alle verdächtigen bis zum AuSgangedes Handels von dem Rathe ausgeschlossen werden.Den rg. Mär; versammelten sich »dermal (mit Ausnähme der Zunft zum Schlüssel) die sämtlichen Zünfte.Sie begannen die Berathschlagungen auf den Knieenmit andächtigem Gebettc. Die Ausschüsse der Zünf-te vereinigten sich auf dem Zunfthause zur Safran.Umsonst suchten sie die Gesandten durch eine Zuschrittzu beruhigen. In einem neuen Memoriale so wolals auch durch den Mund LeS Dr. Fatio drangen dieBürger auf Entsezung von neunzehn Gliedern des klei-nen Rathes, und zehn Gliedern des grossen, undzwar ohne weitere Untersuchung. Da der Rath zau-derte, begaben sie sich zahlreich mit dem Seiten-gewehr« vor das Rathhaus; sie beschlossen die Stadt-thore , stellten Wachen aus, spannten eiserne Ket-ten über die Straffen, verwahrten die Gitter desRathhauses, Als die Räthe heimgehen wollten,
wurden