da er nur unter dem kleinen Siegel angelobt wor-den. — Auf die königlichen Insicherungen , erwidertendie Gesandten, wird man sich unter jeder Form undGestalt eben so gut verlasse» können, als auf das Worteines Privatmanns. Uebriqcns, fügten sie bey!, sindwir nicht Sachwalter, sondern Gesandte. Hoffentlichwird der König fünf und zwanzig Pfaffen, die ihmnicht einmal zu Versprechen stehe», keiiiesweges dentreuen Bundesgenossen vorziehen. — Fruchtlos blie-den alle Vorstellungen. Eilfertig schikten sich dieGesandten zur Abreise an. Tages vorher erhieltensie einen Besuch von Giraud und monnoeil. Erste-rer trug in der Hand einen grosse» ledernen Beutel.Er zog zwo grosse goldene Ketten hervor. An jederhieng eine Schaumünze mit dem Bildnisse des Kö-nigs. Dies, sagten die Cercmonirenmcister, ist ei»Zeichen von der Gewogenheit des Monarchen. Zu-gleich wünscht er, daß Ihr diese PLkgen Goldes zurBestreitung der Reisekosten mitnehmet. Und hiernoch ein andrer Beutel für euer Gefolge ! ,, Ent-schuldigt uns bey dem Könige, sagten die Schwei-ger, daß wir sein Bildniß nicht annehmen. Lieber»hätten wir das Urbild gesehen. Nur für Gesandte«schikcn sich solche Geschenke ; als Gesandte erschie-nen wir niemals bey Hofe." Umsonst daß ihnendie Höflinge die Geschenke aufdringen wollten. »ES„läuft gegen die Ehre, sagten die Männer, und
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