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Zweiter Band.
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„theurer ist uns die Ehre, als alle Schäre von Ver-sailles." Sie verrciseten mir Protestq;ion gegenden Richterstuhl von Dijon . Vor der Abreise hat-te» sie noch einen Besuch von Graf Lobkowch, aus-, serordentlichen Gesandten des Kaisers. Inzwischenblieb der genfersche Gesandte zu Paris . Colbertstellte ihm vor: Der König habe in Ansehung derRekrutierung von den Bernern mehr Gefälligkeit er-wartet. Die Rekrutierung sey eben so wohl ein Ar-tikel des Bundes, als die genfersche Angelegenheit«in Artikel des Beybricfes. Wofern man die Be-obachtung des leztern erwarte, müsse auch der ersterebeobachtet werden. Ohnqeachtet die Berner nicht zu-geben wollten, daß zugleich mit der Bewilligungdes Volksaufbruches auch die Bewilligung zur Re-krutierung verbunden sey, ließ gleichwohl endlichder König Genf, jedoch nur mündlich versichern, erwerde die Stadt in dem Besiz und Genusse jenerGefälle nicht länger stören, den Beybrief beobach-ten, und alle fernern Prozeduren des ParlcmentSabstellen. Wichtigere Angelegenheiten beschäftigte»Las französische Cabinet. Auf der einen Seitemischte es sich in die Wabl eines Cburfürsten vonEölln, auf der andern Seite dachte es auf die Wie-dereinsezung des entthronte» Königs von England.Lhngrachtet unter solchen Nmständen LaS französi-sche Cabinet sich gegen Genf gefällig, bewieß, so er-schlich