Band 
Zweiter Band.
Seite
198
JPEG-Download
 

stcn wenig Gehör gab. An, Ende erlaubte er deneidgcnößischen Gesandten, unter sicherm Geleite mitden Lhallcuten in Unterredung zu trettcn. Auf dieVorstellungen der erster» äusserte» die leztcrn denWunsch zu freiem Wegzuge so wohl für ihre Güterals für ihre Personen. In der Hoffnung auSwärti-gcr Hilfe, entschlossen sich einige Gemeinen , z. B.St. Jean, Anqrogne, Vvbio, für Religion undVaterland Leib und Leben zu wagen. Nach wieder-holten Vorstellungen, wie eitel ein solcher Entschlußsey, neigten sich allmählig auch diese Gemeine»,jedoch nicht ohne unbescheidene Bedingungen, aufdie Seite der erster». Unter sicherm Geleite be-rufte der Herzog vier oder sechs Abgeordnete von denThalleutcn nach Hofe. Während daß einige Ge-meinen allzu lang über die Formalitäten berath-schlagctcn, erschien auf einmal den yten April neuenStyls ein herzogliches Patent im Druke. Nichtnur bekräftigte es das Edikt von, Jcmicr; es be-fahl überdies, daß die reformirten Thal! eure in Zeitvon acht Tagen die Waffen niederlegen, daß sie dieMißiounairS und andere Ordensleute wieder auf-nehme» , und überhaupt allen Schaden vergütensollten; unter diese» Bedingungen möge ihnen derVerkauf der Güter, und i» Zeit von 14. Lagen derWegzug, jedoch in drei besondern Haufen vergön-net seyn. Auf Anstiften eines ftanzisischen Geistli-

chen